Ihre Finanzprofis aus Wiesbaden, Mainz, Frankfurt und Bad Homburg                    

Versicherung - Bausparen - Energie - Bankprodukte - Finanzierung und Kredite : Partner der Finanzprofi AG

Berufsunfähigkeit - Richtig erklärt


Definition von Berufsunfähigkeit

Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn man dauerhaft krankheitsbedingt, unfallbedingt oder invaliditätsbedingt seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Ist man teilweise in seinem Beruf eingeschränkt spricht man auch von einer Teil-Berufsunfähigkeit.


Was passiert bei einer Berufsunfähigkeit

Jede Berufsunfähigkeit beginnt mit einer Arbeitsunfähigkeit. Jeder Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer hat nach §3 EntgFG in den ersten 6 Wochen einer Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf Fortzahlung des Lohns. Sofern Ihre Gehalt zu einem Großteil aus Bonifikationen und Provisionen besteht, wird in der Regel der durchschnittliche Verdienst der letzten 12 Monate zu Grunde gelegt.

Was passiert ab der 7. Woche?

Sofern Sie gesetzlich Pflichtversichert sind, haben Sie danach Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld. Der Anspruch entsteht ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit. Ab dann übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die weiteren Zahlungen an Sie.

Wie hoch ist mein Anspruch? 

Die gesetzliche Krankenversicherung nimmt Ihr Einkommen der letzten 12 Monate maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze zu Grund, und vergleicht folgende 2 Werte miteinander: 70% des Bruttogehalts, abzüglich Sozialabgaben und 90% des Nettogehalts, abzüglich Sozialabgaben. Ausgezahlt wird der jeweils niedrigere Wert, für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ab dem 43. Tag, für maximal 72 Wochen, sofern Sie nicht innerhalb der letzten 3 Jahre wegen der selben Erkrankung bereits Krankengeld bezogen haben.

Was passiert danach?

Sofern Sie keinen weiteren Anspruch auf Krankengeld haben, können Sie die Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung beantragen. Wenn Sie die erforderlichen Zeiten der GRV erfüllen, wird beurteilt, ob eine Erwerbsminderung vorliegt. Den Anspruch einer Rentenzahlung haben Sie, wenn Sie dauerhaft krankheitsbedingt, unfallbedingt oder invaliditätsbedingt weniger als 6 Stunden täglich eine Erwerbstätigkeit ausüben können. Hier unterscheidet man zwischen der vollen und der halben Erwerbsminderungsrente. Der Anspruch einer vollen Erwerbsminderungsrente besteht nur dann, wenn Sie weniger als 3 Stunden täglich einer Erwerbstätigkeit nachgehen könnten. 

Was beutetet das finanziell?

Als Erwerbsminderungsrentner bedeutet das oft ein grober Einschnitt in den Lebensstandard, bis hin zu der Notwendigkeit von Lohnersatzleistungen in Form von Sozialhilfe. Die Höhe wird an Hand von einigen Faktoren kalkuliert, unter anderem das Einkommen, die eingezahlten Beiträge und weitere. Generell kann man bei der vollen Erwerbsminderungsrente mit einer Höhe des halben Nettoeinkommens rechnen, und bei der halben Erwerbsminderungsrente mit einem viertel des Nettogehalts.

Wenn es finanziell nicht ausreicht?

Sofern die Erwerbsminderungsrente nicht ausreicht um finanziell davon leben zu können, haben Sie die Möglichkeit Lohnersatzleistungen, wie Sozialgeld, Wohnungsgeld zu beantragen, und so Ihre finanziellen Einnahmen aufzustocken.



Darum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll

Damit bei einer dauerhaften Körperlichen Einschränkung Ihre finanzielle Zukunft gesichert ist, haben Sie die Möglichkeit bei einer Versicherung eine monatliche Rente für den Fall einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Hier gibts allerdings einige wichtige Punkte zu beachten, damit im Schadensfall die Rente auch reibungslos ausgezahlt werden kann.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Tarife bei den unterschiedlichsten Gesellschaften. Hier ist es oft schwierig die richtige Absicherung zu finden, und richtig bei der Gesellschaft zu beantragen.



7 Tipps für die Wahl der Richtgen Versicherung


1. Lassen Sie sich unabhängig beraten

Um das finanzielle Risiko einer Berufsunfähigkeit richtig einschätzen zu können, sollten Sie sich von einem Experten über Ihre gesetzlichen Ansprüche, und der notwendigen Absicherungshöhe individuell beraten lassen. Hierbei sollten sie darauf achten, dass Sie unabhängig Beraten werden von einem Experten der die Marktübersicht und die notwendigen Fachkenntnisse im Bereich der Berufsunfähigkeitsabsicherung nachweisen kann.

 

2. Wählen Sie die richtige Gesellschaft

Bei über 300 Versicherungsgesellschaften ist es oft schwierig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Achten Sie hierbei besonders auf die Prozessquote und Leistungsquote des Unternehmens. Die Prozessquote zeigt auf, wie oft eine Gesellschaft mit Ihren Kunden vor Gericht landen, während die Leistungsquote prozentual darstellt, wie viele Leistungsanträge tatsächlich anerkannt und ausgezahlt werden vom Unternehmen.


3. Wählen Sie den richtigen Tarif

Nahezu jede Gesellschaft biete unterschiedliche Tarife an. Achten Sie bei der Auswahl auf einen Tarif der den Verzicht einer abstrakten Verweisung in den Bedingungen geregelt hat. Auch eine rückwirkende Leistung bei späterer Feststellung sollte geregelt sein. Um den Tarif auch Ihrem Lebensstandard anpassen zu können, sollten Sie Möglichkeiten haben, die Höhe der Absicherung bei bestimmten Ereignissen bedarfsgerecht ohne Gesundheitsprüfung anzupassen. Auch das Preis- Leistungsverhältnis spielt eine entscheidende Rolle, da die Unterschiede in der Kalkulation der Beiträge bei den verschiedenen Gesellschaften sehr unterschiedlich sein können.


4. Verrechnung der Überschüsse

In den meisten Fällen lassen die Versicherungskunden die laufenden Überschüsse mit den Beiträgen verrechnen, um den niedrigeren Nettobeitrag zu erhalten. Da der Versicherer seine Überschüsse während der Vertragslaufzeit anpassen kann, sollten Sie bei der Wahl des Versicherers darauf achten, dass der Unterschied zwischen Bruttobeitrag und Nettobeitrag nicht zu hoch ist, damit die Möglichkeiten eines höheren Zahlbeitrags begrenzt bleiben.


5. Wählen Sie das richtige Laufzeit

In der Praxis werden oft Verträge abgeschlossen die bis zum 60. Lebensjahr laufen, allerdings bedeutet dies auch, dass die Leistung im Versicherungsfall, dann auch mit 60 endet, obwohl der eigentliche Altersrentenanspruch erst mit 65, bzw. 67 Jahren entsteht. Durch die fehlenden Jahren der Absicherung, ist es oft schwierig die Zeit finanziell zu überbrücken, und ist oft gezwungen die Altersrente vorzeitig zu beantragen, wobei die Rente für das Alter dadurch erheblich gekürzt wird. Idealweise beugen Sie dem vor, indem Sie die Laufzeit des Vertrags bis zu Ihrem 67. Lebensjahr wählen. Durch die längere Laufzeit, und das höhere Risiko der Versicherung ist der Beitrag gegenüber einer Absicherung bis zum 60. Lebensjahr selbstverständlich etwas höher.

6. Richtig Beantragen

Sofern Sie den sich für die notwendige Höhe, der Laufzeit, der Gesellschaft und dem richtigen Tarif entschieden haben, geht es nun darum den Antrag der Versicherung richtig zu stellen. Achten Sie darauf, dass Ihre Angaben der Wahrheit entsprechen und prüfen Sie Ihre persönlichen Angaben, vor dem Einreichen des Antrags. Insbesondere bei den Gesundheitsfragen, sollten Sie detailliert, darauf eingehen, um einer Ablehnung im Leistungsfall durch den Versicherer vorzubeugen. Am besten lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse einen Krankenverlauf der letzten 5 Jahre schicken, und legen dieses Dokument dem Antrag bei.

7. Lassen Sie sich zu nichts überreden

Sofern Sie sich von einem Berater über das Thema Berufsunfähigkeit aufklären lassen, schließen Sie nur dann einen Vertrag ab, wenn Sie alles verstanden haben, und sich auch ganz sicher sind dabei. Nach jedem Beratungsgespräch sollten Sie auch auf eine ordentliche Dokumentation des Gesprächs achten, zu dem jeder zugelassene Berater verpflichtet ist.



Bei Fragen rund um das Thema Berufsunfähigkeit stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung

 

 

Experte - Berufsunfähigkeit

Martin Grabich - Absicherungsexperte

Martin Grabich - Absicherungsexperte

Position Handlungsbevollmächtigter Berater

Kontakt +49 6144 402 79 10

Mail buero@finanzservice-rheinmain.de